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Digitale Kundenbindung für Genossenschaftsbanken

Der Bankensektor steht vor großen Herausforderungen, da der wachsende Einfluss der digitalen Kommunikation  dessen bisherige Geschäftsmodelle auf eine harte Probe stellt. Besonders betroffen davon sind vor allem auch Volks- und Raiffeisenbanken. Wie diese Banken die Online-Kommunikation erfolgreich nutzen können, um Kunden und Mitglieder nachhaltig an sich zu binden, zeigt mein neues Buch, das Ende letzter Woche erschienen ist.

Aktuelle und dauerhafte Herausforderungen für Genossenschaftsbanken

www.shaker.de In der Vergangenheit stellten die großen regionalen Filialnetze der Genossenschaftsbanken wirksame Markteintrittsbarrieren dar. Dieser frühere Wettbewerbsvorteil geht jedoch aufgrund des informationstechnologischen Wandels immer stärker verloren, da dadurch auch ihre Kunden und Mitglieder in zunehmendem Maße weitere Bankverbindungen nutzen, also zunächst partiell und später gegebenenfalls sogar ganz die Bankverbindung wechseln. Gerade im Konkurrenzkampf mit Direktbanken, Non- und Nearbanks führen die Filialnetze also zu strukturellen Kostennachteilen, die Genossenschaftsbanken im Preiswettbewerb deutlich einschränken.

Genossenschaftliche Werte auch online erschaffen

Das in meinem neuen Buch vorgestellte Kundenbindungsmanagement setzt deshalb auch nicht alleine bei einer Steigerung der Leistungszufriedenheit (z.B.  durch Preise, Konditionen, Service) an.Wert Vielmehr zeigt es auf Basis des genossenschaftlichen Member Value Konzeptes, wie mittels Online-Kommunikation neben ökonomischen Faktoren zusätzlich auch soziale, psychologische und durch Individualisierung entstehende Werte geschaffen werden können, die hochwirksame Wechselbarrieren darstellen.

Dabei liegt der Fokus der Studie durchgängig darin, die Verbundenheit der Mitglieder mit ihrer Volks- oder Raiffeisenbank zu stärken, also eine freiwillige und dauerhafte Bindung an die Bank zu erreichen. Weiterhin wird auch eine bindungsorientierte Segmentierung der Genossenschaftsmitglieder vorgestellt, die aufzeigt, welche Mitgliedertypologien hierbei das größte Bindungspotenzial versprechen.

Web 1.0 und Web 2.0

In der Kernanalyse der Studie wird untersucht und aufgezeigt, wie Dienste und Anwendungen des Internet und der Online-Kommunikation durch die Schaffung von Werten bei Genossenschaftsbanken mit ihren Spezifika „Mitgliedschaft“ und „Förderauftrag“  für ein erfolgreiches Kundenbindungsmanagement eingesetzt werden können und welche Grenzen sich dabei ergeben. Bei den untersuchten Diensten und Anwendungen handelt es sich sowohl um solche der klassischen Online-Kommunikation („Web 1.0“),  wie beispielweise Websites, Chats, Online-Videos & -Videokonferenzen, Podcasts und Newsletter, als auch um solche, die den Social Media („Web 2.0“) zugerechnet werden, wie beispielsweise Blogs, Soziale Netzwerke und Online-Communities.

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Mit vielen praktisch umsetzbaren Beispielen und Maßnahmenvorschlägen schließt die Studie damit nicht nur eine wissenschaftliche Forschungslücke, sondern leistet auch einen Beitrag zur praktischen Gestaltung des Online-Marketing für Genossenschaftbanken. Sie verknüpft dafür erfolgreich und interessant neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus der genossenschaftswissenschaften Forschung mit solchen aus dem Marketing-Fachgebiet Kundenbindungsmanagement, sowie der Kommunikationsforschung.1

Empfehlungen

Buch-Empfehlungen-Fachliteratur
Das Buch wird von Fachzeitschriften empfohlen (bitte anklicken)

Die Arbeit basiert auf mehr als 150 ausgewerteten Quellen, darunter zahlreiche Werke von führenden Vertretern ihrer jeweiligen Disziplin. Begleitet und als „sehr gut“ bewertet wurde sie von dem renommierten Kommunikationswissenschaftler und Experten für digitale Kommunikation Prof. Dr. Dieter Georg Herbst. Die als Buch veröffentlichte Arbeit wird zudem von den Fachzeitschriften Fiducia Performer – Das Magazin für Bankvorstände (Ausgabe 01/2013) und Karriereführer Banken/Versicherungen (Ausgabe 05/2013) empfohlen.

…und die Ergebnisse?!

Nun, soviel sei hier schon verraten: die Facebook-Unternehmensseite („Fan-Page“) gehört nicht zu den erfolgversprechendsten Maßnahmen. Alleine deshalb schon, weil sie keinerlei Exklusivität für die Mitglieder der Banken ermöglicht. Dies ist aber bei weitem nicht der einzige Grund dafür, warum andere Maßnahmen für Volksbanken und Raiffeisenbanken im Online-Marketing weitaus mehr Erfolg für das digitale Kundenbindungsmanagement versprechen, als eine Präsenz bei Facebook. Doch mehr dazu im Buch…

Das Buch-Cover und der Buchrückentext kann direkt hier im Blog eingesehen werden, eine Vorschau auf das Inhaltsverzeichnis und die Vorworte des Herausgebers und Autors gibt es kostenlos auf der Website des Shaker Verlages.

Das Buch umfasst 132 Seiten, enthält 14 Abbildungen (exklusive Vorschau hier im Blog) und wurde als 8. Band in die Schriftenreihe „Wirtschaftswissenschaftliches Forum“ der FOM Hochschule, Essen aufgenommen.

Studie als gedrucktes Buch oder digital erwerben

Anbieter Format Preis*
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Bildquellen: Alle Fotos auf dieser Seite: © Matthias Schubert (eigene Fotos des Blogbetreibers und Autors der Studie)

1 (berücksichtigt bis einschließlich Anfang März 2012)