Bank-Twitter-Promotion mit Jahrmarkt-Effekt

RAKBank Twitter
Bedingungen der Rakbank-Twitter-Aktion (bitte klicken)

„Jedes zehnte Los gewinnt!“ Wer erinnert sich nicht schon seit seiner Kinderheit an diesen Ausruf des Losbudenverkäufers auf dem Jahrmarkt?!  Ähnlich mutet eine Promotionaktion der Rakbank aus dem Emirat Ras Al-Khaimah (VAE) auf Twitter an. Hier heißt es allerdings „jeder 25. Re-Tweet gewinnt“. Die Rakbank verspricht jedem Fünfundzwanzigsten, der ihren Tweet „insure ur car with rakbank & win a lexus #rblexus“ an seine Follwer weiterleitet, einen Dinner-Gutschein. Der virale Effekt dürfte auf Twitter wohl ungleich stärker sein, als damals bei der Kirmes-Tombola.

Der ausgelobte Lexus wird allerdings nicht auch unter der Twitter-Gemeinde ausgelost, sondern nur unter denjenigen, die ganz real bei der Rakbank einen Versicherungsvertrag für ihr Auto abschließen. Ein wenig abgesichert hat sich die Bank zudem auch bei der Twitter-Promotion: Jeder User darf nur ein Los pro Tag ziehen, sorry einen Re-Tweet senden und ab dem zehnten gewonnenen Dinner-Gutschein ist die Aktion auch schon wieder beendet, spätestens aber am 15. Tag der Aktion.

Herzlich willkommen auf dem Twitter-Jahrmarkt!

Bildquelle: eigener Screenshot

4 Gedanken zu „Bank-Twitter-Promotion mit Jahrmarkt-Effekt“

  1. Hallo Herr Schubert,

    was für eine furchtbare Idee und was hat das mit der Bank zu tun. Werden die Banken jetzt zu Lotterieanbietern. Soll da die Aussage sein, dass Banken mit meinem Geld so umgehen, als würde ich es in Glücksspiel investieren. Es ist ja leider auch so, dass den meisten Facebook und twitter nutzenden Banken auch nicht viel mehr einfällt als Gewinnspiele. Braucht man dafür Social Media? Ihre Meinung würde mich interessieren?

  2. Hallo Herr Janek,

    vielen Dank für den Kommentar. Die Rakbank ist zwar sicher nicht die erste Bank auf der Welt, die ein Gewinnspiel anbietet, aber der Versuch, dieses über Twitter zu verbreiten fühlt sich für mich doch schon eher wie eine aggressive Werbemethode an. Mit Social Media im Sinne eines Dialoges hat dies wirklich nichts zu tun. Hier versucht die Bank (wie es natürlich auch andere tun) Twitter einfach als einen zusätzlichen Kanal für Ihre kommerziellen Werbebotschaften zu benutzen.

    Als Twitter-User erwarte ich von denen, denen ich folge, eigentlich nützliche, interessante oder auch mal lustige Tweets. Wenn mir in meine Timeline allerdings solche Werbebotschaften flattern, würde ich das fast schon als „Twitter-Spam“ empfinden, denn die Teilnahme am Gewinnspiel für den Lexus ist ja nicht bedingungslos, sondern an den Abschluß eines Versicherungsvertrages gebunden.

    Insofern empfinde ich die Methode, wie schon im Artikel angedeutet, als „marktschreierisch“.

  3. Wow, banks now using twitter, I would think that they would get more out of a Facebook campaign. I still believe social media is best used for branding, looks like in this case it’s good for both branding and business!
    Ray

  4. @Ray I agree that Facebook would be a good place to etablish relations but Twitter is actually also an excellet choice if used correctly. I definetely see som opportunities for banks to build strong relationships through Twitter.

    I also agree that Social Media is good for branding but with the right strategy you can actually improve your business. I have had a lot of succes with lead generation through twitter.

    Thanks for a great post Matthias.

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