Innovative Filialen: Ein Besuch im ING Bank Café New York

ING CafeEinen Kaffee mag wohl schon so mancher Kunde bei seinem Besuch in der Bank angeboten bekommen haben. Aber eine ganze Bank als Café? Von den Cafés der ING Direct in den USA hatte ich zwar schon mehrfach im Internet gelesen. Doch lesen und erleben sind bekanntlich zweierlei Dinge. Bei meinem letzten Besuch in New York City habe ich das dortige ING Direct Café darum selbst besucht. Ein Erlebnisbericht.

Bankfiliale oder Café? Das Bank-Café!

Die ING Direct Bank ist das amerikanische Pendant zur deutschen ING DiBa, also ebenfalls eine Direktbank ohne Filialnetz. Doch während man die ING DiBa hierzulande physisch allenfalls in Form von Geldautomaten „erleben“ kann, hat man sich für die USA etwas Besonderes ausgedacht: Statt Filialen gibt es (in ausgewählten Städten) ING Direct Cafés.

ING Direct Cafe New York
ING Direct Café New York

Schon beim Betreten des ING Cafés an der 3rd Avenue (Ecke 58th Str.) in Manhattan fühlt man sich eher an Starbucks erinnert, als an eine Bank. Der erste Blick fällt nicht wie üblich auf einen Schalter oder Beratertische, sondern auf eine Theke, hinter denen die Angestellten auch keinen Anzug tragen, sondern T-Shirts. Selbst der obligatorische Geldautomat („ATM“) steht ziemlich versteckt in einer hinteren Ecke.

Der erste Kaffee ist gratis

Foursquare ING New YorkDie Preise für die angebotenen Getränke sind ausgesprochen moderat. Sofern man bei seinem ersten Besuch dort mit dem Smartphone via Foursquare-App eincheckt, gibt es den Kaffee sogar gratis.

Das ING Café in NY hat auch ein oberes Stockwerk, das man entweder per Treppe oder Fahrstuhl erreicht.

Die Lounge

Das als Business-Lounge eigerichtete obere Stockwerk bietet dem Gast eine ruhige Atmosphäre. Während aktuelle Börsenkurse und Finanznachrichten über Ticker und Bildschirme laufen, konnte man die Besucher wahlweise bei kleinen Besprechungen, Telefonaten oder beim Arbeiten mit dem eigenen Notebook beobachten. Ein Password für die kostenlose WLAN-Nutzung gibt es übrigens an der Theke. Darüber hinaus stehen aber auch Bildschirmplätze für Internet und Bankgeschäfte zur Verfügung.

Auffällig war allerdings, dass in der Zeit meines Besuchs (ca. eine Stunde) kein einziger Angestellter in der Lounge zu sehen war. Auf Nachfrage bestätigte man mir zwar, dass die Mitarbeiter nicht nur Kaffee ausschenken, sondern auch für Fragen bezüglich des ING Angebotes zur Verfügung stehen würden. Auch würden sie von sich aus auf Besucher zugehen und diese auf ihre Finanzbedürfnisse ansprechen.

Während meines Besuchs war davon allerdings überhaupt nichts zu sehen. Vielleicht wird hier eine Möglichkeit der Kundenakquisition, bzw. Kundenbindung vertan. Allerdings handelt es sich bei meinen Eindrücken natürlich auch nur um einen sehr kurzen Ausschnitt aus dem Alltag im ING Café. Alles in allem hat das Bank-Café auf mich einen sehr angenehmen Eindruck hinterlassen und es bietet die Möglichkeit, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.

Schauen Sie sich doch einfach meine kleine Bildergalerie an, um selbst einen visuellen Eindruck vom ING Café in Manhattan zu erhalten. Ein Klick auf die folgenden Blider genügt. Wie gefällt Ihnen das Konzept?

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Bildquellen: © Matthias Schubert (eigene Fotos, eigener iPhone-Foursquare Screenshot)

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